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Hier eine Kurzzusammenfassung über mich und meine Kindheit und meine derzeitige Situation !!!

Meine Kindheit:

Geboren bin ich am 10.Jannuar im Jahr 1979

Ich habe fast keine Erinnerung mehr an meine ersten drei Lebensjahre, geboren bin ich aber im Kreiskrankenhaus Grevenbroich.

Sehe heute immer noch mich und meine Hebamme auf den Fotos, die damals aufgenommen wurden,- war ein süßer Junge, der ,wie ich meine, ich heute noch bin.

Mein Vater ist ca. drei Jahre nach meiner Geburt bei einer Kneipenprügelei totgeschlagen worden. Meine Mutter lernte später meinen Stiefvater kennen, dieser hat mich und meine Schwester jahrelang körperlich und psychisch misshandelt.

Er schlug meist ohne ersichtlichen Grund zu, sperrte mich und meine Schwester mehrere Minuten oder bis zu einer Stunde im Keller ein.

Manchmal holte er mich nachts aus dem Bett und sagte: „Weil ich wieder mal ins Bett genässt hätte, solle ich vor ihm, mitten in der Nacht, Kniebeugen machen und mich in die Ecke des Zimmers stellen. Er hatte wohl Spaß daran, mich noch zusätzlich zu demütigen. Außerdem sollte ich mich auf die Toilette setzen und „eine Zeit lang dort verbleiben, um mein Geschäft zu erledigen“.

Weil ich Fehler beim Schreiben machte und in Mathematik Probleme hatte, wurde ich in der Schulzeit besonders übel von Ihm misshandelt. Wegen jedem Fehler, den ich machte, hat er mich ins Gesicht geschlagen und sagte, „ich solle es korrigieren“. Wenn ich nach dem Korrigieren immer noch Fehler hatte, schlug er wieder auf mich ein.

Einmal hat er mich von der Schule zu Fuß nach Hause laufen lassen, eine ca. 2 km lange Strecke und er fuhr mit dem Auto neben mir her,- wenn ich schwächer wurde und beim Laufen nachließ, rief er, „ich solle schneller laufen“. Ich habe damals ziemliche Angst gehabt.

Meine Mutter sagt bis heute, „Sie hätte nie etwas mitbekommen“. Ja, das stimmt teilweise, sie ist nämlich nachmittags arbeiten gewesen und mein Stiefvater kam nachmittags nach Hause. Aber meine Mutter hat mich und meine Schwester nicht so geliebt, wie es eine Mutter vielleicht hätte tun können. Sie hat uns beide nie in den Arm genommen, geschweige denn gesagt, dass sie uns liebt. Nein, sie war selbst für sich ein Problem, denn sie hatte auch keine gute Kindheit. Dies ist keine Entschuldigung für ihr Verhalten, uns nicht vor dem Stiefvater beschützt zu haben aber richtig verübeln kann ich es ihr bis heute nicht, ich mag sie trotzdem.

Heute lebe ich in meiner Eigenen Wohnung in Düsseldorf. Vorher war ich von 1997-1999 im Alexius-Krankenhaus in Neuss, dort hat der Psychiater nach mehreren Gesprächen und einem Gutachten die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung gestellt. Sowie Depressionen

Zurzeit lebe ich in meiner ersten eigenen Wohnung, und werde von einer Fachkraft zur täglichen unterstützung im Alltag begleitet.

Ich beziehe ein Taschengeld und eine Halbweisenrente und nehme an einer Tages-Maßnahme in einer Behinderten-Enrichtung in Düsseldorf teil.

Ich habe versucht, eine Ausbildung zu machen und mehrere Anläufe auf den Arbeitsmarkt gestartet aber durch meine immer wiederkehrenden Konflikte mit meinen Vorgesetzten und Mitarbeitern war ich später nicht mehr in der Lage, meinen Pflichten nachzukommen. Dies liegt wohl an den Ereignissen in meiner Vergangenheit. Ich habe nicht gelernt, mit Kritik und Konflikten umzugehen, daraus resultierend kommt es immer wieder zu zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen...

Ich leide heute mehr unter Panik und Depressionen, aufgrund dieser Symptome werde ich mit Psychopharmaka; wie Seroquel, Paroxat behandelt.

Aber sie helfen natürlich nur bedingt!

Ich vertrage diese Mittel eigentlich ganz gut aber dies sollte nicht der Anlass sein, nicht zu versuchen, mehr an sich und seinen Zuständen zu verändern. Ich habe eine Psychotherapie in Ratingen gemacht, ca. ein Jahr habe ich regelmäßig an den Sitzungen teilgenommen und vieles aufgearbeitet, dies hat mir eigentlich geholfen, etwas mehr Abstand von meiner Vergangenheit zu bekommen.

Jetzt konzentriere ich mich mehr auf das was im Jetzt und Hier passiert.

Es gibt für Bl Patienten = Borderline, eine Therapie (DBT) = Dialektisch-Behaviorale Therapie. Dies bedeutet, dass die Patienten in drei Modulen lernen, wie Sie mit sich und Ihren Problemen besser umgehen können. Das Therapie Programm ist nach Marsha M. Linehan entwickelt worden.

Dies kann der Patient ambulant oder aber in einer Klinik mit ca. 3 Monaten Aufenthalt in Anspruch nehmen. In der Regel werden die Kosten von der Krankenkasse meist übernommen.

Bei einer Ambulanten Therapie werden die verschiedenen Skills, über einen längeren Zeitpunkt als nur 3 Monate eingeübt. Die Skills also die Vertigkeiten, werden meist in kleinen Gruppen und einem Therapeuten eingeübt. Dem Klieenten werden auch Arbeitsmappen zur verfügung gestellt.

Ohne meine Freunde, die mich wirklich sehr gut unterstützen, hätte ich es heute wahrscheinlich nicht bis hier hin geschafft.

Meine Freunde sind: Mike, Roland, Christiane, Marcel. Bei diesen möchte ich mich ganz lieb bedanken, für die Geduld, die sie für mich aufbringen.

Danke....

Besonderer Dank gilt meinem Küchenchef, der mich bei meinem Webauftritt reichlich unterstützt!

 

Hier noch ein Song von Kai Tracid. Er ist einer meiner Lieblings DJs

Ich finde diesen Song und den Text recht passend zu dem Thema " Selbstmord "

Kai Tracid http://kai-tracid.band-finder.com/

Suicide Songtext Übersetzung:
"Hast du schon einmal daran gedacht Selbstmord zu begehen? Die Welt hinter dir zu lassen?
Die Sorgen, den Schmerz und die Angst vor der unbekannten Zukunft
Dich von allen menschlichen Bedürfnissen und vom Druck in nur einer Sekunde zu befreien
Dein Schrei nach Hilfe geht in dieser einsamen Welt verloren, in der du vollkommen alleine bist
Niemand hilft dir wenn du dich erledigt fühlst
und die Einsamkeit dir das Herz bricht
Es würde so einfach sein die Treppen deines letzten Weges hinabzugehen
Aber die Angst vor der unbekannten Welt im Jenseits, nichts zu haben, nichts zu sein,
hält dich auf deinem vorbestimmten Weg und nimmt dir dein Verlangen nach Selbstzerstörung 
Deswegen wirst du niemals Selbstmord begehen"